Supervision für Menschen mit Behinderung

Behinderte Menschen sind innerhalb ihres Berufslebens zusätzlich zu den allgemeinen beruflichen Anforderungen vor weitere Aufgaben gestellt:

  • Trotz ihrer Behinderung eine ihrer ausbildung entsprechende Tätigkeit zu finden.
  • Während einer Berufstätigkeit die innere und äußere Hürde der Behinderung zu bewältigen.

Folgende Themen können während einer Supervision bearbeitet werden:

Behinderte Menschen im Berufsleben überfordern sich oftmals sehr! Sie meinen, sie müßten alles können und dürften keine Schwächen zeigen.

Es bestehen große Ängste den täglichen Anforderungen nicht gerecht zu werden.

Diese Ängste steigern sich, wenn Menschen mit Behinderung vorwiegend mit nicht behinderten Kollegen zusammen arbeiten.

Der tägliche Weg zur arbeit und/oder die eventuell nicht barrierefreie Situation auf dem Arbeitsplatz stellen häufig eine kaum zu bewältigende Überforderung für behinderte Menschen dar.

Heimarbeitsplätze steigern die Angst vor einer sozialen Isolation des behinderten Arbeitnehmers, der behinderten Arbeitnehmerin.

Supervision kann behinderten Menschen einen Raum geben

  • Ängste und Überforderungen zu erkennen und zu kommunizieren
  • Mit Kräften haushalten zu lernen
  • Selbstbewußt behindert zu sein

Supervision zu dem Thema: Arbeiten mit Arbeitsplatzassistenz

Durch das Arbeiten mit Arbeitsplatzassistenz finden sich behinderte Menschen plötzlich in der Situation ArbeitgeberIn zu sein.

Sie haben die Aufgabe einen "Teamfremden" "Mitarbeiter" in den laufenden Arbeitsprozess zu integrieren.

  • Plötzlich Chefin sein - eine völlig neue Herausforderung
  • Behinderte ArbeitnehmerIn Chefin von nicht behinderter Arbeitsplatzassistenz! - Grenzen müssen neu gesetzt und durchgehalten werden!

Die nicht behinderten KollegInnen und Kontaktpersonen des Arbeitsprozesses suchen oftmals ersteinmal den Kontakt zur nicht behinderten Arbeitsplatzassistenz um eine Brücke über Ihre Unsicherheit zu bauen.

  • Stärkung des Kompetenzbewußtseins der behinderten Arbeitnehmerin.

Teamsupervision

In einem Team von behinderten und nicht behinderten Kollegen ist es sehr unterstützend einen Raum des wirklichen Verstehens anzubieten

  • Grenzen, Ängste und Überforderungen auf beiden Seiten können wertschätzend angesprochen und verstanden werden.

Auf Wunsch biete ich Supervision auch sehr gern in Ihrer Einrichtung an. Setzen Sie Sich mit mir in Verbindung.

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© Heike Herrmann-Hofstetter 2007 - 2017