Supervision - Coaching - Grenzmanagement

Was ist eigentlich Supervision, werde ich ab und zu gefragt.
Supervision heißt von weiter oben, von außen auf etwas drauf schauen.
Supervision beschäftigt sich in der Regel mit beruflichen Fragen. Auch für ehrenamtlich Tätige kann Supervision sehr wichtig und sinnvoll sein.

In der Einzelsupervision z.B. entsteht ein Dreiecksverhältnis zwischen dem Klienten, oder Supervidanten, seiner beruflichen Situation und mir.
Meine Aufgabe ist dabei als außenstehende Person die Grenze zu erkennen an der , wie bei einer Paartherapie, der Klient und seine berufliche Situation gerade stehen. Nur kenne ich die berufliche Situation lediglich aus den Berichten meines Klienten und muß versuchen, mir ein neutrales Bild zu schaffen.
Meine Neutralität und Spiegelung ermöglicht es dem Klienten, die Grenze selbst zu erkennen, eine selbstreflexive Suche und Lösungsstrategieen zu entwickeln.

Die Kosten für Supervision werden vom Arbeitgeber übernommen.
Innerhalb einer ehrenamtlichen Tätigkeit sollten die Kosten für Supervision ebenfalls vom Auftraggeber übernommen werden, dies muß im Einzelfall geklärt werden.

Einzelsupervision ist gern per Telefon möglich.

Auf Wunsch biete ich Supervision auch sehr gern in Ihrer Einrichtung an. Setzen Sie Sich mit mir in Verbindung. 

Teamsupervision und Fallsupervision

Supervision und Fallbesprechungen im Rahmen von Supervision haben sich in allen psychosozialen und pädagogischen Berufen bewährt. Die Teamsupervision bietet Raum für die Reflektion von Teamprozessen und für den kollegialen Austausch bei Fallbesprechungen und fördert die Effektivität und Professionalität der Arbeit. Dies gilt insbesondere in der reinen Fallsupervision .
Diese ermöglicht eine intensive Beschäftigung mit Klienten, Patienten, Kunden oder Betreuten. Hier wird Raum gegeben zur vertieften Auseinandersetzung mit besonderen Fragestellungen, die im Berufsalltag oft nicht möglich ist.

Einzelsupervision bietet die Möglichkeit, Situationen zu reflektieren, welche die Berufstätigkeit betrefffen. So kann die Qualität der Arbeit verbessert und eigene Kräfte können sinnvoller eingeteilt werden .

Einzelsupervision und Coaching für ArbeitnehmerInnen mit Behinderung

Behinderte Menschen sind innerhalb ihres Berufslebens zusätzlich zu den allgemeinen beruflichen Anforderungen vor weitere Aufgaben gestellt.

Behinderte Menschen im Berufsleben überfordern sich oftmals sehr! Sie meinen, sie müßten alles können und dürften keine Schwächen zeigen.

Sie müssen in einem höherem Maße wachsam für die persönlichen Grenzen sein und diese formulieren und vertreten lernen!
Dies kann in einem gezielten Coaching trainiert werden!

Coaching für Gruppenleiter

Eine Gruppe innerhalb eines Kurses, einer Schulung, eines Seminares zu leiten, will gelernt sein, schnell entstehen Verstrickungen und Machtkämpfe.

Das „Kleine Einmal Eins der Gruppenleitung“

Jede Grupppe braucht eine Leitung!
Der Gruppenleiter, die Gruppenleiterin gehört nicht zur anzuleitenden Gruppe!
Der Gruppenleiter die Gruppenleiterin sollte die anzuleitende Gruppe als eigenständige Person betrachten, welche sich entwickeln bzw. etwas lernen will.
Die daraus entstehende Einsamkeit des Gruppenleiters der Gruppenleiterin, gerade während mehrtägiger Schulungen oder Seminare, aushalten und genießen lernen!

Innerhalb eines Coachings kann diese klare Haltung eingeübt und vertieft werden

Supervision für AssistenznehmerInnen und Assistenzkräfte


Arbeiten mit haupt- oder ehrenamtlicher Assistenz

AuftraggeberIn oder Hilfsbedürftige/r


Arbeiten als haupt- oder ehrenamtliche Assistenz

AuftragnehmerIn oder HelferIn

Klar abgesteckte Grenzen auf beiden Seiten oder nicht genau definierte Hilfe

Seit Oktober 2000 haben Menschen mit Behinderung einen persönlichen Rechtsanspruch auf Arbeitsplatzassistenz.
Arbeitnehmer_innen mit Behinderung erhalten demnach Geldleistungen, um selbst einen Assistenten, eine Assistentin für sich anzustellen. Assistenznehmer_innen sind nach diesem Modell gleichzeitig Arbeitnehmer_in und Arbeitgeber_in.

Innerhalb von Empfehlungen und Bestimmungen wird der Mensch mit einer Behinderung vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, dies bzgl. Seiner Assistenzkraft. Gleichzeitig wird der Mensch mit einer Behinderung zum Assistenznehmer, er ist also bzgl. Seines Arbeitgebers, Arbeitnehmer, bzgl. Seiner Assistenzkraft Arbeitgeber und gleichzeitig Assistenznehmer.
Diese Sprachverwirrung drückt, meiner Meinung nach, das gesamte Hirarchiproblem aus, welches oftmals zwischen den Auftraggebern, also den Menschen mit Behinderung und den Auftragnehmern, also den Assistenzkräften, besteht.

Das der Mensch mit Behinderung, also der Auftraggeber, nicht in den Rang eines Assistenzgebers gehoben werden kann, drückt für alle Seiten aus, dass es hier nicht um reine Aufträge geht sondern auch um nicht genau definierte Unterstützung und Hilfe.
Es gibt keine Regularien, keine Auftrags- und keine Anforderungsprofile - weder für die Auftraggeber noch für die Auftragnehmer.
Beide Seiten müssen Ihre Regularien eigenständig erarbeiten, ohne dafür geschult zu sein.
Dies erfordert für alle Beteiligten ein hohes Mas an sozialer Kompetenz, birgt aber auch Gefahren!

Mein Angebot einer Supervision für AuftraggeberInnen und AuftragnehmerInnen zielt darauf ab, genau an dieser Stelle, der gemeinsamen Grenze zwischen klaren Aufträgen und nicht genau definierter Hilfe, innere Klarheit zu gewinnen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Bereicherung durch die Arbeit als Assistenz, haupt- oder ehrenamtlich:

  • Soziale, sinnvolle Arbeit mit Menschen
  • Neue Arbeitsbereiche kennen lernen
  • Wunsch nach Veränderung
  • Geld verdienen
  • Helfen, Unterstützen
  • Horizonterweiterung
  • Erweiterung des räumlichen und persönlichen Radius
  • Neue Menschen und Situationen kennen lernen

Bereicherung durch die Arbeit mit Assistenz, haupt- oder ehrenamtlich:

  • Arbeitsprozesse werden ermöglicht; Integration in Arbeitsprozesse
  • Texte werden grundsätzlich und kompakter zugänglich
  • Gesprächspartner werden gefunden, während Kongressen, Gesellschaften, Empfängen
  • Kontakte können direkt und nicht übers Helfen hergestellt werden
  • Begleitung zu Außenterminen
  • Reisen und Kultur erleben
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Unterstützung im täglichen Leben
  • Selbst ehrenamtlich tätig sein

Grenzbereiche der gemeinsamen Arbeit:

Welche Themenbereiche innerhalb der beruflichen oder ehrenamtlichen Arbeit mit oder als Assistenzkraft sollten abgesteckt werden bzw. können zu Konflikten führen:

  • Kompetenz- und Verantwortlichkeitsbereichabsteckung
  • Alleinige Weisungsbefugnis des Auftraggebers also Menschen mit Behinderung
  • Arbeitszeit- und Arbeitsinhaltsbestimmung
  • Privater Kontakt ja oder nein
  • Dudsen oder Siedsen
  • Teamfremden Mitarbeiter in den laufenden Arbeitsprozess integrieren
  • Kontaktgestaltung mit nicht behinderten Kollegen oder Mitmenschen allgemein
  • Grenzen gestalten im 12-14 Stunden Dienst
  • In hoher Verantwortung weitblickend abgebend arbeiten können
  • Pausen-, Ruhe-, Freizeit- und Urlaubszeitenabsprache

Einzelsupervision

Innerhalb einer Einzelsupervision kann eine AssistenznehmerIn oder eine Assistenzkraft an ihren persönlichen Grenzen arbeiten
Einzelsupervision ist auch per Telefonberatung möglich

Gruppencoaching

Gruppen von AssistenznehmerInnen und Gruppen von Assistenzkräften können jeweils innerhalb eines Gruppencoaching an ihren spezifischen Grenzen und Themen arbeiten

Themen:

  • Stärkung des Kompetenzbewußtseins des Assistenznehmers
  • Lernen wertschätzend Grenzen zu setzen und diese einzuhalten
  • Als Assistenzkraft nein sagen lernen
  • Kräfte sinnvoll einteilen
  • Überforderungen vorbeugen

Supervisionsseminar

Für die Beziehungseinheit, das Tandem Assistenznehmer, Assistenzkraft, haupt- oder ehrenamtlich
Innerhalb eines Seminares können beide Seiten ihre jeweiligen Grenzen herausarbeiten und diese unter supervisorischer Anleitung wertschätzend zusammen führen

Interaktiver Vortrag

Die einzelnen Themen können gern als interaktiver Vortrag mit anschließenden Arbeitsgruppen gebucht werden.

Setzen sie sich mit mir in verbindung

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© Heike Herrmann-Hofstetter 2007 - 2017