Persönliche Vorstellung

Heike Herrmann-Hofstetter

Mein Name ist Heike Herrmann-Hofstetter, ich bin 55 Jahre alt, verheiratet, Mutter von 32 jährigen Zwillingen, Magistra der Vergleichenden Religionswissenschaft von Hause aus!
Ich bin Psychotherapeutische Heilpraktikerin und habe eine fünfjährige therapeutische Ausbildung zur Klientenzentrierten Beraterin und Supervisorin absolviert.
Persönlich befinde ich mich im Prozess der Erblindung! Meine Augenkrankheit heißt R P Retinopatia Pigmentosa.

„Klientenzentriert“ weist immer darauf hin, dass eine Ausbildung nach den Lehren von Carl Rogers zugrunde liegt. Carl Rogers war ein Humanistischer Psychologe, der in der Mitte des letzten Jahrhunderts einen Ansatz entwickelt hat, der sich auf drei Säulen aufbaut.
Kongruenz, das heißt Echtheit - Empathie, das ist Einfühlungsvermögen - und uneingeschränkte Wertschätzung jedem lebenden Wesen gegenüber!
Auf diesen drei Säulen baut auch meine Arbeit auf!



Kongruenz

Kongruenz also Echtheit bedeutet das jeweilige momentane Befinden fühlen und mitteilen zu können, z.B. Aufgeregt, freudig, angespannt, suchend, nervös, noch mit diesem oder jenem beschäftigt!
Es bedeutet aber nicht nur dies, Kongruenz ist eine professionelle Haltung, die in langer Selbstentwicklung erarbeitet wird. Es bedeutet Deckungsgleichheit und dies heißt, das Selbstkonzept und das Selbst müssen übereinstimmen.
Diese Grundhaltung ist sehr wichtig in der therapeutischen Arbeit.
Außerordentlich wichtig ist diese erarbeitete Grundhaltung im Kontext meines Beratungsangebotes, innerhalb dessen ich, als Therapeutin mit einer Behinderung, ein ausdrückliches Angebot für Menschen mit Behinderung mache!
Dies bedeutet, dass ich genau fühle, wenn ein Thema eines Klienten, Themen in mir berührt, die meine Themen sind, dieses fühlen und zur Seite legen kann.
Denn es geht um den Klienten und nicht um mich. Es bedeutet auch, dass ich genau erfühle, wenn ich es nicht mehr recht zur Seite legen kann, dann ist es Zeit für Supervision.

Empathie

Die zweite Grundlagensäule meiner Arbeit ist die Empathie!
Empathie also Einfühlungsvermögen ist die Fähigkeit, sich in einen anderen Menschen hineinzufühlen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie dieser Mensch die Welt wahrnimmt, sich in seine Erlebenswelt hineinzufühlen und ihn zu unterstützen sich selbst zu verstehen und aus sich heraus zu entwickeln.
Auch hier brauche ich die Kongruenz, zu fühlen, was fühle ich und was fühlt der Klient und ihm dieses zu spiegeln.
Die Reflexion des Spiegelns ermöglicht dem Klienten sich selbst zu erforschen und besser zu verstehen.

Wertschätzung

Diese beiden Säulen fußen auf der wichtigsten Säule des Klientenzentrierten Ansatzes, der uneingeschränkten Wertschätzung jedem lebenden Wesen gegenüber.
Jeder Mensch ist uneingeschränkter und vollkommener Wert.
Es gibt keinen Grund, dass irgendein Mensch weniger oder mehr Wert hat oder ist.
Jeder Mensch kommt als hundertprozentiger Wert auf diese Welt und hat den Wunsch, sich innerhalb dieses Wertes selbst zu verwirklichen und dies glücklich mit den anderen Menschen zusammen.
Nur leider vergessen wir Menschen im Laufe der Zeit, durch Kränkungen, die wir uns gegenseitig zufügen, dass wir dieser 100%ige Wert sind und beginnen es beweisen zu wollen, darum zu kämpfen oder zu resignieren.
Also eigentlich wäre es so einfach, sich auf sich und den eigenen Wert zu besinnen und in die Welt zu gehen - nach dem Motto: Hallo Welt, ich bin da!

„Captain-Handicap“

Heike Herrmann

Während meiner Ausbildung zur Klientenzentrierten Beraterin und Supervisorin entwickelte ich mein Beratungskonzept „Captain-Handicap“! Anhand dieses Beratungskonzeptes lade ich Menschen mit Handicap ein, zunächst die Gefühle bezüglich der eigenen Behinderung wahrzunehmen, sie wahr sein zu lassen und anzunehmen. Gefühle an Grenzen zeigen wie ein Gradmesser auf, inwieweit das eigene Werterleben berührt ist. Angst zeigt auf, inwiefern unser Werterleben, also unser Wert sein an sich, in Gefahr zu sein scheint. Schmerz weist darauf hin, wie sehr wir uns in unserem Werterleben verletzt fühlen und Trauer zeigt an, wie wertvoll das für uns ist, was wir verloren haben. Nur wenn wir uns auf das, was uns bezüglich einer Behinderung wirklich verletzt, ängstigt und traurig macht einlassen, befähigen wir uns, diese Gefühle zu bearbeiten und die wirklichen Kränkungen zu bewältigen. So ist es möglich, die eigene Behinderung anzunehmen und als Mensch mit Handicap ein souveränes, selbstbestimmtes und glückliches Leben innerhalb der eigenen wirklichen, vertiefend gesuchten und entdeckten Grenzen, zu führen.

Es macht mich sehr glücklich mit KlientInnen in Einzelberatung, während Gruppenberatung, während Seminaren und/oder Supervisionen an ihren Grenzen zu arbeiten und sie dabei zu begleiten, zu ihrem persönlichen glücklichen Leben mit Behinderung zu finden.

Setzen Sie Sich mit mir in Verbindung!

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© Heike Herrmann-Hofstetter 2007 - 2017